Meine Schreibziele in 2018

Ein neues Jahr erstreckt sich verheißungsvoll vor mir. Wie jedes Jahr schmiede ich Pläne und versuche die Balance zwischen dem ganz großen Traum („I want it all and I want it now…“) und dem Realistischem („Das kriegst du doch nicht gebacken…“) zu halten.

Das Schreiben

Ganz klar, das Schreiben steht bei meinen Zielen im Vordergrund und hat die höchste Priorität.

Stetige Gewohnheit

Nachdem ich in 2017 das regelmäßige Schreiben etablieren konnte, möchte ich es natürlich beibehalten und verstärkt handhaben. Mein Ziel ist es, jeden Tag zu schreiben. Ich mache mir keine Vorgabe, was ich schreibe. Das Journal zu führen ist vollkommen in Ordnung. Aber ich will ganz fest in mir verankern, dass das Schreiben zum Tagesablauf gehört.

Fokus auf meine Projekte

Ich werde nicht jeden Tag die Energie übrig haben, direkt an meinen Schreibprojekten (damit meine ich spezifisch Kurzgeschichten und Romane, nicht Blogartikel o.ä.) zu arbeiten. Aber an 3 Tagen pro Woche will mich an diese Projekte ransetzen und sie voranbringen.

Projekte beenden

Das bedeutet für mich, das leidige Thema Überarbeitung angehen. Das Gruseln vor der Überarbeitung darf keine Ausrede sein. Daher habe ich mir vorgenommen, 2 Stunden pro Wochenende zu überarbeiten. Ich hatte beim NaNoWriMo gemerkt, dass die richtigen Worte dann doch kamen, wenn ich nur lange genug dran blieb und ich mich nicht vorschnell durch Twitter, Kinder oder was auch immer ablenken ließ. Möglicherweise werde ich die Zeitvorgabe in drei Monaten anpassen, aber das soll meine zeitliche Mindestinvestition sein.

Vernetzung

Damit meine ich alles von Social Media, diesem Blog hier bis zu meiner Schreibgruppe auf dem Schreibnacht-Forum.

Konsistenz. Damit haperte es. Mein Vorsatz ist, mich regelmäßiger im Forum und auf Twitter einzubringen. Ich hatte dies zeitweise sträflich vernachlässigt. Auf meinem Blog möchte ich wieder jeden Monat mindestens einen Artikel veröffentlichen. Gleichzeitig ist mir die Gefahr bewusst, in diesem Bereich meine begrenzte Zeit zu verschwenden.

Schreiben zuerst, talken hinterher. RescueTime wird mir gnadenlos sagen, wo ich meine Zeit verbracht habe.

Gesundheit

Ich sitze tagsüber im Job die ganze Zeit am Schreibtisch. Und abends tue ich das wieder, manchmal noch mehrere Stunden lang. Dass das Probleme macht ist klar. Im Herbst habe ich mich beim Fitnessstudio angemeldet. Mindestens einmal die Woche will ich da auch in 2018 antreten und so viel Bewegung wie möglich in meinen Alltag einbauen. Ach ja, ein Kilo oder so könnte auch von meinen Hüften runter.

Im Zusammenhang damit habe ich bereits damit angefangen, meinen Arbeitsplatz umzugestalten, damit ich mich dort a) wohler fühle und b) längere Zeit ohne Probleme arbeiten kann. Die Ecke ist gemalert und umgeräumt. Ich habe mehrere Stunden investiert, den für mich passenden Arbeitstuhl zu finden. Dieser wird mir nun im Januar geliefert. Was mir noch fehlt, ist ein Regal oder Aktenschrank, um die Aktenordner zu verstauen und die Tischplatte frei zu bekommen. Außerdem wartet ein Tastaturauszug darauf montiert zu werden.

Abschließende Worte

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, stehen hier keine Ziele wie „Ich will 3 Kurzgeschichten schreiben und veröffentlichen“ oder „Ich will mein NaNoWriMo-Projekt überarbeiten“.

Das hat seinen Grund. Ich habe eine Liste von Projekten und Ideen, die ich bearbeiten und liebend gerne in 2018 zum Abschluss bringen möchte. Aber ich habe in den vergangenen Jahren (besonders 2015 und 2016) gemerkt, dass mir der grundlegende Prozess und die Selbstdisziplin fehlen, eine längere Geschichte zu Ende zu bringen. Ganz besonders, wenn mir das Leben Knüppel zwischen die Beine wirft, was doch eher häufig der Fall ist. Mit meinen Zielen für 2018 will ich diese Stetigkeit entwickeln.

Nun zu euch. Was habt ihr euch für 2018 vorgenommen? Schreibt es mir doch in die Kommentare oder verlinkt mir euren Blogpost.

 

4 Kommentare

  1. 13. Januar 2018

    Das sind wirklich tolle Ziele für 2018. Ich wünsche dir viel Erfolg!

    Ich habe mir für 2018 auch vorgenommen, mich mehr zu vernetzen, denn ich habe so gut wie keinen Kontakt, zu anderen schreibenden Menschen.
    Liebe Grüße, Anja

    • Ulrike
      14. Januar 2018

      Vielen lieben Dank, Anja.

      Den Kontakt zu Gleichgesinnten finden ist so hilfreich für die Motivation. Andererseits sind die ersten Schritte immer die schwierigsten. Ich bin z.B. bei Twitter seit mehr als 2 Jahren und fühle mich immer noch als Anfänger. Wie bei fast allen Dingen, der beste Weg ist Learning-by-Doing.

  2. Kati
    23. Januar 2018

    Der Beitrag könnte von mir sein. Ich drücke dir die Daumen, dass du das schaffst.

    • 24. Januar 2018

      Danke sehr, Kati. Der Januar ist ganz gut gestartet, aber jetzt muss ich aufpassen, dass die ganzen anfallenden Real Life-Termine mich nicht ins Schleudern bringen.

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