2017 in Stichpunkten

In Kürze geht 2017 zu Ende. Höchste Zeit für ein paar Fakten zum vergangenen Jahr. Erfreulicherweise hatte mein Schreibjahr 2017 mehr Höhen als Tiefen.

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Größter Erfolg

Mein absolutes Prioritätsziel für 2017 lautete, regelmäßig und zwar mindestens 3x die Woche zu schreiben. Das ist mir gelungen! Besser noch, nachdem ich Ende August die App 4thewords entdeckte, habe ich seit dem 8.September jeden Tag geschrieben. Auf 4thewords sind seitdem über 100.000 Wörter zusammen gekommen: Entwürfe, Notizen fürs Plotten, Weltenbau, Blogposts, Journaleinträge und so weiter. Ich habe dieses Jahr die 150K-Marke für die Gesamtwortzahl überschritten. Für mich ein Rekord.

Größter Fehlschlag

Ich hatte mir vorgenommen, endlich meine Geschichte „Eisiger Tod“ zu finalisieren. Obwohl ich beim Camp NaNoWriMo im Juli ein gutes Stück vorwärts gekommen bin, versagte ich in der Hinsicht. Tatsächlich mochte ich die Geschichte seitdem nicht mehr anrühren und das ist schade. Ich ärgere mich über mich selbst. Aber vielleicht hilft es, den inneren Druck wegzunehmen und „Eisiger Tod“ liegen zu lassen. Noch habe ich die Geschichte nicht aufgegeben.

Größte Herausforderung

Das war ohne Zweifel der NaNoWrimo 2017. Der Blogartikel dazu ruht noch als Entwurf auf der Festplatte. Ich wusste ja vorher, ich würde die 50K nicht schaffen. Aber ich wollte meine Grenzen austesten. Der wichtigste Punkt war sicherlich, dass ich immer weiter geschrieben habe. Auch als es hart wurde, mein Schlafdefizit anwuchs und link und rechts die Vielschreiber anscheinend mühelos die Zielwortzahlen knackten, manchmal 2 bis 3-fach. Ich, die Schreibschnecke, habe nicht aufgegeben. So. 🐌

Kluge Enscheidung

Als im April meine Gaming-Gilde auseinanderbrach, entschied ich mich, beim Gaming (SWTOR, falls es jemanden interessiert) eine Pause zu machen. Die Pause dauert immer noch an. Ich vermisse SWTOR immer noch und vor allem die Leute, mit denen ich zusammen gespielt habe. Aber es hat Zeit und Energie frei gegeben, die meiner Gesundheit und dem Schreiben zu Gute gekommen sind.

Wichtige Erkenntnis

Ich habe gelernt, dass ich abends meinen Tag erst durch Journalschreiben abladen muss, um den Kopf für meine Schreibprojekte frei zu bekommen. Im Idealfall kann ich mich danach innerlich ruhig meinen Geschichten zuwenden. Im Realfall holt mich häufig die Müdigkeit ein. Ich würde diesen Schritt gerne überspringen. Das hat sich aber als nicht machbar erwiesen.

Schreiben am frühen Morgen vor dem Frühstück kann ausgesprochen produktiv sein, aber nur wenn ich auch ausgeschlafen bin. Ein Schlafdefizit torpediert nicht nur diese Schreibsitzung, sondern auch den ganzen Tag.

Beendete Projekte

Wie ihr an meinem größten Fehlschlag sehen könnt, hapert es noch mit dem Überarbeiten und Beenden meiner Projekte. Da kann ich euch nur eine kleine Flash-Story bieten: Heldenschwert.

Mein Webpräsenz

Im Januar startete ich mit UlrikeSkadir.de. Jeden Monat einen Artikel lautete mein Vorsatz, um einen praktikablen Kompromiss zwischen konsistenten Updates und meiner begrenzten Ressource Zeit zu finden. Das ist mir fast gelungen. Der November-Artikel ist überfällig und wartete immer noch auf seine Überarbeitung.

Social Media

Ich bin darin besser geworden, aber nicht wirklich gut. Mein größtes Problem ist Konsistenz. Wenn ich mich nicht bremse, kann ich viel Zeit auf Twitter verbringen (das habe ich dank RescueTime im Griff), aber regelmäßig zu posten ist mein Problem. Gerade wenn viel bei mir los ist und ich mich überwältigt fühle, verstumme ich ohne Vorwarnung. Das ist mir dieses Jahr ein paar Mal passiert. Liebe Twitter-Follower, die ihr mich in jener Zeit nicht im Stich gelassen habt, danke.

Mein bester Blog-Artikel

Das ist eindeutig 4thewords – Spielend schreiben. Ich habe ihn voller Begeisterung geschrieben und es vermutlich mit den Screenshots übertrieben. Nach inzwischen einem Vierteljahr stehe ich immer noch voll dahinter. Die Begeisterung ist nicht abgeklungen, sondern wurde durch die letzten Events auf der Seite (NaNoWriMo und Winter) noch gestärkt.

 

Und sonst so noch…

Lieblingsfilm in 2017

Fernab der Blockbuster entdeckte ich für mich Ex_Machina (2015), der mich tief berührte und eine Menge Plotbunnies generierte. Ein Teil von ihnen fand als Hintergrundgeschichte in meinem NaNoWriMo-Projekt ihr Zuhause.

Lieblingsbuch

Ich bin froh, dass es 2017 mehrere schöne Debüts in meinem Lieblingsgenre Fantasy-Krimi gab, z.B. „Ersticktes Matt“ von Nina C. Hasse und „Opfermond“ von Elea Brandt. Mein absoluter Liebling war jedoch die Entdeckung der „Obsidian and Blood“-Trilogie von Aliette de Bodard.

Lieblings-Youtube-Kanal

Videos sind nicht mein bevorzugtes Medium. Aber dieses Jahr habe ich Youtube vermehrt genutzt. Beispielhaft für das Thema Rund ums Schreiben möchte ich hier den Kanal von Chris Fox aufführen und für Soundtracks zum Schreiben Antti Martikainen.